Unter Gehhilfe versteht man ein Hilfsmittel welches Menschen, die dauerhaft oder
vorübergehend Probleme beim Gehen haben, nutzen müssen, um ihnen so die Möglichkeit zu geben, sich
besser bewegen zu können.
Es gibt unterschiedliche Arten der Gehhilfen die man kaufen kann. Die
Krankenkassen unterscheiden sie in verschiedene Gruppen Gehhilfen für den Innenraum, hierzu
gehören: Gehgestelle, Gehwagen und Gehübungsgeräte. Gehwagen sind Gehhilfen auf Rädern, mit denen
man in geschlossenen Räumen besser vorankommt.
Diese erleichtern das Bewegen in der eigenen Wohnung. Gehhilfen für den
Innenraum und Straßenverkehr, dazu gehören Hand- oder Gehstöcke, Unterarmgehstützen, Achselstützen,
fahrbare Gehhilfen. Zu den fahrbaren Gehhilfen gehören Rollatoren, diese sind wie Gehwagen, haben
aber größere Räder als Gehwagen, sind robuster und verfügen über eine Bremse. Teilweise haben sie
auch Lehnen und Sitzflächen. Dreirad Gehräder sind ähnlich wie Rollatoren, verfügen aber nur über 3
Räder, dadurch wird die Stabilität stark beeinflusst, dafür sind sie aber auch beweglicher.
Hilfsmittel können zu Lasten der Krankenkassen verordnet werden, wenn sie erforderlich sind, um
wirklich besser am Leben teilnehmen zu können, oder wenn durch diese Gehhilfe sogar die
Heilung schneller vorangehen könnte. Der Arzt muß hierfür ein Rezept ausstellen. Wieviel der Patient dann doch
zuzahlen muß, ist eine Entscheidung der Krankenkasse. Die Ärzte haben da ihre Erfahrungen und können den
Patienten beraten, welche Krankenkasse wieviel übernimmt bei diesen Gehhilfen. Die Zuzahlung oder Bezahlung
von der Krankenkasse muß erst beantragt werden. Automatisch übernimmt die Krankenkasse keine Zahlungen.
Es gibt von Hersteller zu Hersteller verschiedene Artikel, mit einigen Preisschwankungen. Online lassen sich
diese Anbieter gut vergleichen. Sollte die Krankenkasse die Zuzahlung abgelent
haben, ist man ja gezwungen, dieses Hilfsmittel selbst zu kaufen. Da ist es schon sehr hilfreich, wenn man die
Möglichkeit hat, in Ruhe zu vergleichen, und nicht gezwungen ist, beim nächsten Sanitätshaus zu bestellen.
Zumal dies recht schwierig werden könnte, da man eine Gehhilfe braucht, also das Laufen beeinträchtigt
ist.